Vita

Sascha Kölzow, geboren 1982 in Hagen, studierte als Stipendiat des Cusanuswerks Gesellschafts- und Wirtschaftskommunikation an der Universität der Künste Berlin und der Universidad de Sevilla (Spanien). Während des Studiums sah er sich in der Werbebranche um, spielte in einem Horrorfilm mit, hospitierte am Schauspielhaus Zürich und am Schauspiel Essen und arbeitete als Assistent für den Filmemacher Robert Bramkamp und die Künstlerin Susanne Weirich. Von 2008 bis 2010 war Sascha Kölzow Produktionsleiter und Dramaturgieassistent am Schauspiel Essen, zur Spielzeit 2010/11 wechselte er im Team von Anselm Weber in gleicher Funktion ans Schauspielhaus Bochum, wo er 2012 Dramaturg wurde. 2013 war er Stipendiat beim Internationalen Forum des Berliner Theatertreffens. 2014 bis 2017 Schauspieldramaturg am Hessischen Staatstheater Wiesbaden, kehrte er für die Intendanz Kröck (Spielzeit 2017/18) ans Bochumer Schauspielhaus zurück. 2018 bis 2022 war Sascha Kölzow Schauspieldramaturg am Staatstheater Nürnberg (Direktion Gloger), in dieser Zeit auch Weiterbildung Theater und Musikmanagement (Ludwig-Maximilians-Universität München, Theaterakademie August Everding, Deutscher Bühnenverein, Jahrgang 2021). 2023/24 leitete er das Produktionsbüro bei den Ruhrfestspielen Recklinghausen und war dort auch für das Stakeholder Management zuständig, 2025 war Sascha Kölzow Co-Direktor Schauspiel (inkl. Leitung der Schauspiel-Dramaturgie) am Tiroler Landestheater Innsbruck.

2026 neuerliche Rückkehr ans Schauspielhaus Bochum – diesmal als Künstlerischer Betriebsdirektor.

Mitglied in der GDBA, der dramaturgischen gesellschaft und im ensemble-netzwerk, unter dessen Dach er gemeinsam mit Lisa Jopt die Konferenz Konkret zur Rettung des Stadttheaters initiierte und mitveranstaltete. Außerdem Mitgründer und Teil des Koordinationsteams des dramaturgie-netzwerks und dort auch Mitautor der Handreichung des d-n zu Intendanzfindungen. Diverse kuratorische und organisatorische Tätigkeiten für kulturpolitische Fachkonferenzen und Kongresse.